Der Zauber einer 4.000er-Liste oder die Absage ans Behörden-Ping-Pong

Dirk Meyer-Claassen

19.05.2026 10:30–11:00
Lightning Box 2
Deutsch
(Kurz-) Vortrag
Politik & Gesellschaft
#Verwaltung #Arbeit
Die Aufgaben der Berliner Verwaltung sind bisher in unterschiedlichen Katalogen und Fachgesetzen verteilt und uneinheitlich beschrieben. Zudem können einzelne Aufgaben beim Regierungswechsel von einer Behörde in eine andere wandern. Wer blickt da noch durch? Wie kann man das Durcheinander auflösen?

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Die Aufgabenneuordnung ist ein Grundlagenprojekt der Verwaltungsreform im Land Berlin. Zukünftig werden Verwaltungsaufgaben in Berlin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bürgerinnen und Bürger sowie für die Wirtschaft einheitlich, transparent und mit klaren Zuständigkeiten in einem einzigen Gesamtkatalog dargestellt. Erstmalig werden die Aufgaben der Hauptverwaltung und der Bezirke zusammen abgebildet. Der Katalog wird als Rechtsverordnung verbindlich und bildet die Basis für eine einheitliche gesamtstädtische Steuerung. Eine öffentlich zugängliche Datenbank wird die Zuständigkeiten klar abbilden. Wie lief der Abstimmungsprozess dazu? Konnte das Behörden-Ping-Pong beendet werden? Was haben Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft davon? Ist es wirklich gelungen, jede Aufgabe zu genau einem Politik- und Querschnittsfeld zuzuordnen sowie eine systematische und standardisierte Beschreibung aller Verwaltungsaufgaben vorzunehmen?