#rp26-Sprecher Jan Kus: Just setting up my twttr

Twitter – ohne Ads, ohne Algorithmus und ohne Elon? Der CEO und Gründer hat den Traum vieler mit Hilfe von KI möglich gemacht.
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Foto von Jan Kus. Er trägt kurze Haare und ein Tshirt. Er lächelt in die Kamera
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Izabela Solberg

Mit nur 140 Zeichen und „Was machst du gerade?” als einzigem Prompt trifft Jan Kus einen Nerv unserer Zeit: In wenigen Tagen baut der Gründer und CEO mit Claude Code die Twitter-Version von 2006 nach. Frei von „Psychoterror und Dauerwerbung”. Denn er ist der Überzeugung, dass soziale Medien der Selbstdarstellung dienen sollten – und nicht der Gewinnmaximierung. Statt Werbung und Algorithmen gibt es auf chrrp.eu (zuvor twttr.eu) deswegen wieder mehr Community-Feeling, kurze Antworten und vor allem eins: Nostalgie. 

Ursprünglich war all das als Aprilscherz gedacht – wenige Wochen später hat die X-Alternative bereits mehr als 1.000 Nutzer*innen. Und die haben große Ziele: Gemeinsam wollen sie bis zur re:publica 26 260.000 Tweets absetzen! Ob das gelingt, erfahrt ihr spätestens auf der #rp26.

Jan Kus ist Gründer und CEO von Rails Love, einer in Köln ansässigen Agentur für barrierefreie, zukunftssichere digitale Produkte. Seit über 15 Jahren entwickelt er Web- und Mobile-Anwendungen – von Open Banking über FinTech bis hin zur KI-gestützten Entwicklung. Mit EBICS betreibt er eine EBICS-Banking-API-Plattform und mit rcs.jetzt eine Messaging-Infrastruktur für RCS Business Messaging. Als Chefredakteur von Fin-Tech Weekly berichtet er wöchentlich über globale Trends. Darüber hinaus berät er digitale Strategien im Zeitalter von KI und investiert als Angel-Investor in Start-ups aus den Bereichen Banking und RCS. Er hält Vorlesungen an der TH Köln und der Hochschule Fresenius, hat bei TEDx über KI-Abhängigkeit und „Cognitive Debt“ gesprochen und als Hackathon-Organisator und Moderator des 2100 Podcasts die Kölner Tech-Szene geprägt.